Der
Agrotourismus
Ein
großes renoviertes Ziegel- und Steinbauernhaus wurde
für diesen Agrotourismus ausgenutzt, dessen abwechslungsreiche
und komplizierte Struktur auf einen Ausdehnungsprozess hindeutet,
der sich im Laufe der Jahrhunderte ereignet hat und die
Originalkonstruktion mit der typischen praktischen leopoldinischen
Architektur vor dem 18. Jahrhundert zurückgehen lässt.
Bei der Renovierung wurde ein mit Sandstein gemachter Säulenstumpf
entdeckt, der im Jahr 1671 datiert wurde und der sich zurzeit
am Fuß der Treppe der Loggia befindet. Dieses Fundstück
bezeugt eine vorige Altertümlichkeit und es lässt
sich deshalb vermuten, dass das Gebäude auf uralte
Zeiten zurückzuführen ist, wenn wir sowohl den
römischen Ursprung des im römischen Zeitalter
als Centuria und im Frühmittelalter als Centorio genannten
Dorfes Centoia als auch die in den umliegenden Ortschaften
vorgefundenen unterschiedlichen Ziegelsteine aus Terrakotta
als Zeugnis für einen spätrömischen Brennofen
in Betracht ziehen.
Das Gebäude besteht zum jetzigen Zeitpunkt aus einer
Wohnung von ca. 120 qm und anderen Betriebsräumen.
Dieser Agrotourismus wird mit vielen beschatteten Grünanlagen
gekennzeichnet, mit denen die Inhaber ihre besondere Vorliebe
für die Pflanzen und die Natur zeigen.
Seine Position bewahrt die Privatsphäre der Gästen,
denen die Möglichkeit gegeben wird, in kurzer Zeit
Centoia und die wichtigsten Verkehrswege zu erreichen und
allen Komfort zu genießen, um sich vom stressigen
Alltagsleben inmitten der einheimischen Natur auszuruhen
und zwar einer mit Weinbergen, Olivenhainen und Anbauflächen
versunkenen Natur.